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27.11.2025
Kunstreise nach Baden-Baden

Museum Frieder Burda und Museum LA8

Reisebericht von Gisela Bauer

Die morgendliche Kälte stimmt uns schon bei der Abfahrt auf unsere Weihnachtsfahrt ein. Während der Fahrt klart der Himmel auf, sodass uns die Architektur des Frieder-Burda-Museums bei bestem Licht willkommen heißt. Leider sind wir nicht allein. Einerseits ist es schön, dass sich so viele Besucher für den deutschen Impressionismus interessieren, andererseits gibt es dafür Engpässe in der Garderobe und Gedränge vor den Bildern. Gut, dass wir Head-Sets haben und man sich als Gruppe leichter einen Platz vor einem Bild sichern kann. Die Schau ist recht umfangreich, inhaltlich gut geordnet und die unterschiedlich farbigen Wände unterstreichen den Charakter der Gemälde. Die Zeit ist eigentlich zu kurz für die Ausstellung, zumal auch beeindruckende Werke zeitgenössischer Malerkollegen zu sehen sind. So sind wir alle fasziniert von den Bildern des weniger bekannten Ury Lesser, der die Lichtstimmung der nächtlichen, beleuchteten Großstadt meisterhaft in Szene setzt.

Nach der Mittagspause treffen wir uns im Museum LA8 wieder. Die über drei Meter großen farbigen Fotografien von Angehörigen unterschiedlicher bedrohter Volksgruppen ziehen den Betrachter unweigerlich in ihren Bann, ohne voyeuristisch zu sein. Man spürt das Anliegen des kolumbianischen Fotografen Jaime Ocampo-Rangel, diesen Menschen auf Augenhöhe zu begegnen. Sie behalten ihre Würde. Dank unserer Führung und der schlichten, und doch meisterhaft inszenierten Fotografien tauchen wir ein in für uns fremde Welten.

Inzwischen ist es dunkel geworden. Mit einem Bummel durch den stimmungsvollen Weihnachtsmarkt geht unser Besuch in Baden-Baden zu Ende.

© Fotos Gisela Bauer


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